NRW barrierefrei – Natur pur!

NRW barrierefrei*Werbung – Für die Reise durch Nordrhein-Westfalen hatten wir eine Kooperation mit dem Tourismus NRW e.V. . In diesem Beitrag findet ihr davon unabhängig, wie immer, meine freie Meinung.

Auf unserer Reise durch Nordrhein-Westfalen hatten wir 3 größere Stopps: Waldbröl, Dortmund und Vreden. Wahrscheinlich nicht die ersten Städte, die dir im Zusammenhang mit NRW einfallen, aber für alle 3 kann ich euch gute Gründe nennen, die für einen Besuch von Westdeutschland sprechen. Selbstverständlich hab ich bei der Tour ein großes Augenmerk auf Barrierefreiheit gelegt. Vor allen Dingen checke ich mit Lutzi, wie rollstuhlgerecht die Ausflugsziele und Unterkünfte sind. Einige davon waren bereits von “Reisen für Alle” zertifiziert – was es uns natürlich sehr leicht gemacht hat. So standen uns im Vorfeld bereits verlässliche und detaillierte Informationen zu den örtlichen Gegebenheiten zur Verfügung. Wir starten unsere barrierefreie Reise durch NRW im Grünen:

Nationalpark Eifel – NRW barrierefrei

Auf der Autofahrt Richtung Waldbröl haben wir ein Zwischenstopp für einen ausgiebigen Waldspaziergang im Nationalpark Eifel eingelegt. Der “Wilde Kermeter” in Schleiden ist bekannt für seinen barrierefreien Natur-Erlebnisraum. Das Angebot gilt nicht nur für Menschen mit einer Gehbehinderung, sondern auch für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung, blinden und gehörlosen Menschen und Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen.

Den Wilden Kermeter erreicht ihr mit dem Auto (oder Bus) von der Landstraße zwischen Leiden-Gemünd und Heimbach. Am Park- und Rastplatz stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, ein rollstuhlgerechtes WC (das mit dem Euro-Schlüssel geöffnet werden kann), ein Wetterschutzdach sowie Informationen zu dem barrierefreien Wegenetz. Die Wanderwege sind insgesamt ca. 5 km lang und recht fest, aber fein geschottert, sodass sie auch mit Rollstuhl gut zu befahren sind. Es sind Rundwege über den Naturerlebnispfad und die Aussichtspunkte “Hirschley” und “Vogelsang-Blick” möglich, man kann aber auch nur einzelne Abschnitte gehen/rollen. Trinkwasser nicht vergessen, wir saßen zu lang auf dem Trockenen.

Panarbora Baumwipfelpfad – NRW barrierefrei

Nach unserem entspannten Spaziergang durch den Wald hatten wir nur noch 1 ½ Stunden Fahrt Richtung Naturerlebnispark Waldbröl. Der Baumwipfelpfad von Panarbora war unser Ziel. Mein Mann Lorenz liebt bekanntlich Bäume und für mich kann es nie hoch genug sein. Es war vorprogrammiert, dass wir auf dem 1635 Meter langen Pfad und dem 34 Meter hohen Aussichtsturm unsere Freude haben werden. An interaktiven Erlebnisstationen erfährt man zudem Wissenswertes über die Natur des Waldes und welche Rolle wir Menschen dabei spielen. Wir hatten ideales Wetter für den barrierefreien Rundgang, der auch mit Rollstuhl zu bewältigen ist. Mein e-fix hat sich für den Aufstieg auf den Aussichtsturm natürlich als sehr nützlich erwiesen 😉

Good to know: die Panarbora Philosophie -umgeben von Bäumen! Arbor“ war bei den alten Römern der Baum. Heute erlebt man hier ein Naturerlebnis umgeben von 8 Hektar Wald. „Pan“ war im alten Griechenland der Gott des Waldes und der Natur. Als Vorsilbe steht „Pan“ für „All-“, bedeutet also übergreifend und umfassend, statt einzeln und getrennt.

Jugendherberge Waldbröl

Wer sich in der Naturerlebniswelt von Panarbora ausgetobt hat, kann praktischerweise auch direkt hier übernachten. Die Jugendherberge (DJH) bietet dazu verschiedene Möglichkeiten. Gäste- und Familienhäuser, globale Dörfer im afrikanischen, asiatischen und südamerikanischen Stil und fünf Baumhäuser. Die rollstuhlgerechte Variante ist ein barrierefreies und familienfreundliches 4-Bett-Zimmer im Gästehaus. Sehr modern, neu, sauber und auch gemütlich eingerichtet. Das Bad mit ebenerdiger Dusche, unterfahrbarem Waschbecken und Haltegriffen neben der Toilette war perfekt auf meine Bedürfnisse als Rollstuhlfahrerin abgestimmt. Und es war schöner, als manches Hotelzimmer, in dem wir schon genächtigt haben. 

Manufaktur – das Restaurant

Knapp 11 km von Waldbröl entfernt liegt der idyllische Kurort Nümbrecht. Sehr gut essen kann man dort in der Manufaktur. Das Restaurant bietet eine tolle abwechslungsreiche Karte, kreative Gerichte, ein schönes Ambiente und echt freundlichen Service.

Unser Einstieg in unsere barrierefreie Reise durch Nordrhein-Westfalen war quasi Waldbaden² (hoch zwei). Das hat unglaublich gut getan in dieser himmlischen Ruhe, die Seele wieder aufzutanken. Nächster Stopp: Dortmund City – ein neuer Blogbeitrag dazu folgt in Kürze.


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