Reisen mit Rollstuhl & Tipps zur Buchung deiner Reise

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barrierefreies Reisen

Lust auf Urlaub? Fernweh? Kennen wir doch alle. Die Sehnsucht nach etwas Neuem, nach dem Unbekannten. Heutzutage reisen mehr Menschen als je zuvor, um die schönsten Orte zu entdecken, die einem Gänsehautmomente bereiten. Für mich persönlich dürfen es auch weniger Pauschalreisen oder All-Inklusiv-Bunker sein. Ich möchte individuelle und barrierefreie Reisen, ganz nach meinem Geschmack und Bedürfnissen. Moderne Fortbewegungsmittel und rollstuhlgerechte Unterkünfte machen es auch mobilitätseingeschränkten Menschen möglich, einen erholsamen und vor allem komfortablen Urlaub zu erleben. Mit guter Planung soll auch genügend Freiraum für Spontanität, Spaß und Abenteuer bleiben. Das ist mir unheimlich wichtig!

„The impuls to travel, is one of the hopeful symptoms of life“

Die Urlaubsplanung beginnt mit den Fragen: Wohin? Wann? Und auf welche Art? (Städte-, Strand-, Abenteuerurlaub) Mit einer groben Vorstellung kann es an die Detailplanung gehen. Entweder du machst das zusammen mit einem Reiseveranstalter/Reisebüro deiner Wahl oder du durchforstet alleine die Tiefen des Internets. So mache ich das meistens. Das mag für manche kompliziert klingen, wenn man sich jeden einzelnen Baustein einer Reise selbst zusammenstellt, lässt sich mit gezielter Vorbereitung und ein wenig Recherche allerdings so gut bewältigen, dass man mit etwas Zeit & Muße auch noch ein paar Euros dabei sparen kann.

Es gibt davon abgesehen mittlerweile auch so viele Anbieter der Reise- und Tourismusbranche, die sich auf barrierefreie Urlaube der verschiedensten Arten spezialisiert haben, dass einem genügend Hilfe oder Inspiration zur Verfügung steht. Für all diejenigen, die sich mit Ansprechpartnern und Veranstaltern sicherer fühlen – was ich sehr gut verstehen kann – habe ich mal eine kleine Auswahl an Portalen, Anbietern und Blogs (*Werbung – unbeauftragt und unbezahlt) zusammengestellt, die ein schönes Portfolio an Möglichkeiten haben, die vielleicht interessant oder dir bei der Reiseplanung eine Hilfe sein könnten:

 

Die verschiedenen Transportmittel:

Bahn fahren mit Rollstuhl

Mit der Bahn fahre ich täglich zur Arbeit. Schwerbehinderte Menschen, die ein Beiblatt mit gültiger Wertmarke haben, können Freifahrten im öffentlichen Personennahverkehr (also kein IC/ICE) in Anspruch nehmen. Mit den Merkzeichen G, aG, H, Bl oder Gl kann man beim Versorgungsamt eine Wertmarke beantragen. Sie kostet 80 € im Jahr, mit dem Merkzeichen BI oder H ist sie kostenlos.

Wenn es Entfernung und Verbindung erlauben, fahre ich mit dem Zug auch gerne in Urlaub. Zum einen ist es umweltfreundlich, aber auch oft kostengünstiger, da die Begleitperson, sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr kostenlos mitfahren darf. Das heißt zwei Tickets zum Preis von einem.

Das A und O für mich als Rollstuhlfahrerin sind dabei funktionierende Aufzüge an den Bahnhöfen und eine zuverlässige Einstiegshilfe in die Schnellzüge. Bei meinen täglichen Fahrten machen mir vor allem die Aufzüge sehr große Probleme, bei meinen größeren Fahrten geht meistens alles glatt.

Wer auf seiner Bahnfahrt Hilfe beim Ein- und Aussteigen benötigt, kann den kostenlosen Mobilitätsservice der Deutschen Bahn buchen. Die Anmeldung sollte bis spätestens einen Tag vor Abreise (bis 20 Uhr) erfolgen. Ich melde Lutzi und mich in der Regel über das Online-Formular an oder direkt zusammen mit der Ticketbuchung im Reise-Center am Bahnhof. Auch eine telefonische Anmeldung ist möglich, die Hotline dazu ist allerdings kostenpflichtig.

 Deutsche Bahn 

Wenige Züge (Bsp. RE, ICE 4, vers. TGV) sind mit einer fahrzeuggebundenen Einstiegshilfe ausgestattet. Für die meisten ICs oder ICEs benötigt man als Rollstuhlfahrer, um die Treppen beim Ein- und Aussteigen zu überwinden, einen Hublift. Den Rollstuhl Sitz- bzw. Stellplatz bucht der Mobilitätsservice im Vorfeld gleich für dich mit, eine kostenpflichtige Reservierung ist nicht nötig.

 

 

Bus fahren mit Rollstuhl

Sowohl zu Hause als auch in anderen europäischen Städten fahre ich mit Lutzi gerne mit Niederflurbussen, da der Einstieg meistens völlig unproblematisch ist. Kommt es zu Höhenunterschieden zwischen Bus und Gehweg, helfen oft ausklappbare Rampen, die mit Hilfe des Busfahrers oder deiner Begleitperson ausgelegt werden können.

Bus fahren Rampe für Rollstuhl

Fernbusse hingegen sind noch gar nicht ausreichend auf Menschen mit Behinderung eingerichtet. Gerade mit Rollstuhl ist eine Fahrt mit den meisten Bussen unmöglich, da es weder barrierefreie Eingänge oder Toiletten gibt noch Einstiegshilfen oder Rollstuhl-Stellplätze. Darum war diese Art zu reisen bisher keine Option für mich.

 

 

Fliegen mit Rollstuhl

Vor dem Fliegen scheuen sich immer noch viele Menschen mit Behinderung. Für mich ist das Flugzeug tatsächlich eines der schönsten Transportmittel. Obwohl ich schon oft geflogen bin, ist es immer wieder aufregend.

Das allerwichtigste dabei ist die rechtzeitige Anmeldung der Behinderung/des Hilfsmittels bzw. des gewünschten Services bei der Fluggesellschaft. Das wird oft schon direkt bei der Buchung abgefragt, kann aber auch im Anschluss bei der Fluggesellschaft nachgeholt werden. Wichtig dabei sind die Schwere der Behinderung, eine realistische Einschätzung der Restmobilität sowie Maße und Gewicht des Hilfsmittels.

Über den Wolken

Die Abkürzungen für Rollstühle sind:

WCMP (Wheelchair Manual Power = manueller Rollstuhl) und WCBD (Wheelchair Battery Dry = batteriebetriebener Rollstuhl mit Trocken- oder Lithium-Ionen-Batterie). Bei Elektrorollstühlen ist es wichtig, dass man vor dem Flug die Batterie abtrennen oder die Akkus abklemmen kann. Lithium-Ionen-Akkus müssen in der Kabine mitgeführt werden.

Die wichtigsten Klassifizierungen, die es noch zu unterscheiden gibt, sind einheitlich und lauten wie folgt:

WCHR (Wheelchair Ramp): Gehbehinderter Fluggast, der Hilfe bis zum Flugzeug braucht (d.h. im Flughafengebäude und nach dem Ein- und Aussteigen ggf. durch ein Hilfsmittel benötigt), aber kurze Strecken zu Fuß gehen kann.

WCHS (Wheelchair Steps): Stark gehbehinderter Fluggast, der nur bedingt gehfähig ist und Unterstützung bei Treppen/Shuttlebus bis zur Flugzeugtür braucht, jedoch keine Hilfe innerhalb einer Maschine benötigt.

WCHC (Wheelchair Carry): Gehunfähiger Fluggast, der Hilfe bis zum Sitzplatz ( und zur Toilette) benötigt, aber in der Lage ist, einem Sitzplatz mit Rückenlehne zu nutzen.

Aber keine Sorge, die Abkürzungen muss man nicht auswendig können, sie sollen nur zur richtigen Einordnung helfen, damit alle nötigen Hilfen am Reisetag an Ort und Stelle zur Verfügung stehen.

Am Abreisetag sollte man unbedingt rechtzeitig am Flughafen erscheinen (je nach Reiseziel 2-3h), Rollstuhlfahrer werden i.d.R. auch als erstes ins Flugzeug gebracht. Im Flugzeug sitzt man immer auf einem Flugzeugsitz, den eigenen Rollstuhl darf man meistens ohnehin nicht mit an Bord nehmen, er wird gesondert als Sperrgepäck eingeladen. Nur kleine Teile (z.B. Sitzkissen, Joystick), die verloren oder beschädigt werden könnten, nehme ich mit an Bord.

Bei Faltrollstühlen ist es übrigens die Ermessensentscheidung der Crew, ob er doch mal im Gepäckfach oder anderswo verstaut wird. Da der Platz dort ohnehin oft hart umkämpft ist und man nicht gerade Business Class fliegt, sollte man lieber nicht damit rechnen. Meinen alten, etwas kleineren Rollstuhl durften wir tatsächlich einmal – in seine Einzelteile zerlegt – mit an Bord nehmen. Mit Lutzi fahre ich also selbst meistens bis ans Gate oder zur Flugzeugtür, nur selten musste ich meinen Rollstuhl schon am Check-in Schalter in die Obhut des Bodenpersonals geben. Vor der Flugzeugtür werde ich auf einen kleinen, schmalen Transferrollstuhl gesetzt, mit dem man mich bis zu meinem Sitz begleitet und wieder umsetzt.

Hebebühne Flughafen Frankfurt

Hat das Flugzeug keine direkte Parkposition am Gate und ihr müsst auf dem Rollfeld einsteigen, hilft entweder eine automatischer Treppenlifter über die Flugzeugtreppe oder ein spezielles Fahrzeug mit integriertem Hublift, der bis zur Flugzeugtür hoch fährt. Über das Einsteigen in ein Flugzeug muss man sich wirklich gar keine Sorgen machen, für jede mögliche Variante gibt es eine gute Lösung.

Wie klappt das mit der Toilette an Bord?

Die tatsächlich mir am häufigsten gestellte Frage zum Thema Fliegen. Auch für mich das schwierigste Hindernis an Bord: die Toilette. Während eines Langstreckenfluges steht euch in der Flugzeugkabine ein sog. “On-Board-Rolli” (WCOB) zur Verfügung, mit dem man vom Flugzeugsitz bis zur Toilette geschoben wird. Obwohl dieser sehr klein und schmal ist, kann man damit leider nicht ganz in die winzigen Flugzeugtoiletten reinfahren.

Darum parken wir immer direkt neben oder vor der Tür, meine Urlaubsbegleiter helfen mir dann beim Umsetzen. Einen Schritt kann ich mit Hilfe gehen, wer das nicht kann, müsste rein gehoben werden. Dafür braucht man einen starken Begleiter. Die Flugbegleiterinnen dürfen zwar nicht direkt mit “anpacken”, sind bisweilen aber immer super nett und hilfsbereit, in dem sie z.B. die Vorhänge in den Zwischengängen zumachen oder auch mal “Wache” stehen. Da man in die Toilette zu zweit bzw. das rein- und rausgehen/heben – nur bei offener Tür funktioniert/passt.

Wenn möglich, versuche ich Toilettengänge zu vermeiden – ich rate direkt vor Abflug nochmal am Gate auf die Toilette zu gehen und tatsächlich wenig zu trinken, zumindest auf Kurzstrecken. Eine Stunde vor Abflug bis zur Ankunft am Zielflughafen trinke ich oft gar nichts mehr. Bei einer Langstrecke ist ein Toilettenbesuch kaum vermeidbar. Da mein Mann und ich ein eingespieltes Team sind, ist das zum Glück kein allzu großes Problem. Wer hierbei Schwierigkeiten sieht, der sollte sich über Alternativen Gedanken machen oder sich am besten mit Hilfsmitteln vertraut machen, die bei Inkontinenz zuverlässige Alltagshelfer sind.

 

 

Nützliche Tipps zur Buchung deiner Reise

Meine Flüge buche ich weitestgehend online oder bei meiner Freundin Sina von WTS Holidays. Am liebsten bei der jeweiligen Fluggesellschaft direkt, damit man immer einen Ansprechpartner hat und keine Probleme mit der Zuständigkeit bekommt, besonders wenn man auf eine spezielle Betreuung angewiesen ist. Um mir einen groben Überblick über die Möglichkeiten und Preise zu verschaffen sind Buchungsportale immer meine erste Anlaufstelle.

 Flugsuchmaschinen, die ich nutze:

  • Google Flights  (gute Übersicht, die vor allem alle Airlines auflistet)
  • Skyscanner
  • Momondo (weil man hier direkt nach Gabelflügen, d.h. vers. An- und Abflughäfen, suchen kann)

 

Unterkünfte für Rollstuhlfahrer

Egal was ich im Internet für Angaben zur Barrierefreiheit finde, ich sichere mich immer extra ab, in dem ich die entsprechende Unterkunft vor Buchung telefonisch oder per Mail kontaktiere. Ich brauche jetzt hier niemanden erzählen, dass barrierefrei nicht immer auch gleich rollstuhlgerecht ist. Damit keine “bösen” Überraschungen auf mich warten, erkundige ich mich also nach den örtlichen Gegebenheiten und frage, ob für mich alles Essentielle vor Ort ist. Das mindeste für mich ist ein barrierefreier Zugang ohne Treppen, eine ebenerdige Dusche mit Sitz und eine (am liebsten erhöhte) Toilette mit Haltegriffen.

Wenn wir Badeurlaub machen ist ein Poollifter oder Holzweg zum Strand mit Beach-Rollstuhl natürlich der Jackpot. Wir buchen ungern irgendwelche riesigen anonymen Hotelkomplexe, lieber kleine Boutique-Hotels, Gästehäuser, aber es darf auch gerne mal  Camping – noch lieber Glamping – sein.

Ich lese schon immer leidenschaftlich andere Reiseblogs (z.B. Viel unterwegs, Wellspa-portal usw.) und lasse mich auf den verschiedensten Seiten (Achtung wieder Werbung :)), wie Secret Escapes, Voyage Prive oder Urlaubsguru super gerne inspirieren. Portale auf denen ich hauptsächlich buche:

Privatunterkünfte für meine Reisen buche ich gerne über Airbnb. Mittlerweile kann man über neue Filter ganz genau bestimmte Anforderungen bezüglich Barrierefreiheit ausloten. Es ist natürlich trotzdem ratsam mit dem jeweiligen Gastgeber direkt in Kontakt zu treten, aber das hilft schon mal bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft.

Mit diesem Link erhältst du einen Rabatt von 25€ auf deine erste Buchung einer Unterkunft im Wert von mindestens 65€ und einen Rabatt von 9€ für eine Entdeckung im Wert von mindestens 43€. Meine Reiseguthaben wird durch deine Registrierung um 15€ aufgestockt, wir haben also beide was davon.

Filter

 

Mein Lieblings-Hotelportal muss ich gestehen. Nicht nur, weil ich als Genius-Mitglied (Treueprogramm) auf viele Angebote 10% bekomme. Es bietet einfach eine tolle Übersicht, die sich ebenfalls nach rollstuhlgerechten Unterkünften filtern lässt und dir wichtige Merkmale zur Ausstattung anzeigt (wenn das Hotel die entsprechenden Informationen hinterlegt hat).

Hotelportal

Da ich bezüglich Barrierefreiheit dennoch immer direkt mit der Unterkunft Kontakt aufnehme, frage ich auch beim Hotel nach dem Preis. Viele werben damit, dass man bei Direktbuchung den günstigsten Preis erwischt – stimmt aber nicht immer.

Weiterer Vorteil, der Freunde-Bonus. Man darf 15€ oder 10% Rabatt verschenken und erhält selbst 20€ für jeden Freund, der über booking.com bucht und in der Unterkunft übernachtet. Nach der Übernachtung bekommt man die Erstattung, dies mache ich selbst bei jeder Buchung – über Reisegruppen auf facebook kann man die Empfehlungslinks miteinander austauschen.

Mein Geschenk für deine nächste Buchung: 10% Rabatt erhältst du über folgenden Link https://www.booking.com/s/35_6/kim40423 

 

  •  Expedia Click&Mix

Hierüber habe ich schon die allermeisten Schnapper geschossen. Gerade für Städtereisen zwischen 2-5 Tagen, an denen ich nur eine Unterkunft für meinen Aufenthalt möchte, sind die Preise für das Duo aus Flug und Unterkunft tatsächlich bei expedia.de oft um einiges günstiger. Selbstverständlich mache ich immer den Check vorher bei der jeweiligen Airline und beim Hotel direkt – das lohnt sich. Für Langstreckenflüge oder Reisen mit mehreren Unterkünften buche ich Flüge und Unterkunft meistens getrennt.

 

„Say yes to new adventures“

Pannen und Missgeschicke sind fester Bestandsteils meines Alltags. Aus Angst vor einer Treppenstufe oder anderen Stolpersteinen, sollte man meines Erachtens nicht auf eine Reise verzichten. Überall auf der Welt gibt es nette Menschen, die einem gern helfen. Der erste Schritt muss allerdings immer von einem selbst kommen.

Rollstuhl

Habt ihr Fragen zum Thema “Barrierefreies Reisen” oder Aspekte/Hinweise, die ich vielleicht vergessen habe? Dann hinterlasst mir gerne ein Kommentar, damit auch andere Leser von den Informationen profitieren.

16 KOMMENTARE

  1. Grüß dich Kim,

    wow, vielen Dank für den tollen und notwendigen Info Artikel übers Reisen.
    Da hab ich jetzt auch gleich einiges neues zum Suchen und Gruschteln entdeckt!
    Die Seite Rollstuhl-Urlaub.de ist klasse, die nutze ich schon seit einigen Jahren! Da hab ich schon einige tolle Fewos gefunden und ausprobiert, da wir nicht die Hotel Urlauber sind!

    Ich freu mich immer drauf, Neues von dir zu lesen und ich mag auch die kurzen Reisen welche du hier in Deutschland unternimmst.

    Liebe Grüße von Karin

    • Hi Karin, vielen Dank für deinen lieben Kommentar und herzliche dank für deine Tipps&Links! Es wird dieses Jahr noch einiges Neues dazu kommen – auch in Deutschland 🙂 Alles Liebe Kim

  2. Danke für den uuultragenialen Beitrag, den hab ich gleich meiner Mama geschickt – die sitzt nämlich auch im Rollstuhl und ich weiß, wie viele Hürden es da – gerade beim Reisen – gibt :/

    Alles Liebe, Katii

    • Hi Kati, das wusste ich gar nicht. Bestell ihr unbekannterweise schöne Grüße & ich hoffe Sie kann was damit anfangen. Alles Liebe euch Kim

  3. Ich finde deine gute Laune einfach nur ansteckend und dich echt großartig.
    Du beweisst so eindeutig, dass alles geht, wenn man nur will.
    Übrigens, extra für dich nachgefragt und geklärt. Ballonfahren geht auch für Rolli-Fahrer. Benötigt wird ein extra Korb, den nur spezielle Anbieter haben, aber es ist auch für dich problemlos möglich.
    Angeblich, das habe ich aber nicht recherchiert gibt es im Chiemgau entsprechende Anbieter 🙂
    Falls das stimmt, treffen wir uns dort.

    Liebe Grüße, katja

    • Das klingt ja super Katja, danke fürs Nachfragen – das wäre wahrhaftig eine tolle Gelegenheit sich zu treffen. Ich forsche nach Afrika mal nach 🙂 allerliebste Grüße Kim

  4. Ich stelle mir das ziemlich anstrengend vor und ziehe meinen Hut vor dir, dass du alles so toll bewältigst und dann auch noch so wertvolle Tipps gibst für Menschen in einer ähnlichen Situation. Ich finde das großartig <3

  5. Hallo,

    habe sehr aufmerksam Deinen Bericht gelesen, da ich nächstes Jahr für mich einen Flug-Urlaub plane. Ich selber kann zwar noch laufen, aber für größere Strecken benötige ich einen Rollstuhl. Durch meine Behinderung bleibt mir leider nur dann ein elektrischer Rollstuhl, nur eine Hand/Arm verfügbar. Plane mir dieses Jahr deshalb extra einen Traveller Rollstuhl zu kaufen, der auch mit ins Flugzeug darf.

    Werde mich jetzt durch Deine Links mal klicken.

    Daqnke für die Tipps

    • Liebe Andrea, vielen Dank für deine Nachricht. Was für einen Rollstuhl fährst du aktuell? Kann man die Batterie abtrennen? Ich fliege immer mit meinem Sopur-Rollstuhl, der einen „Zusatz-Elektroantrieb“ hat. Der Motor von meinem e-fix sitzt in den Reifen. Batterie und Joystick kann man abtrennen und mit an Bord nehmen. Du kannst mir ja mal Bescheid geben, was für ein Traveller-Rolli es wird, interessiert mich 🙂 Liebste Grüße & viel Erfolg!

  6. Tausend Dank für diesen informativen Artikel! Ich persönlich mag es auch am liebsten auf eigene Faust zu verreisen, da es einfach am individuellsten ist und ich noch nie der Typ für Pauschalreisen war. Diese All-Inclusive-Bunker finde ich echt furchtbar. 😀 Bisher bin ich allerdings nur mit dem Auto verreist, denn da kann ich am sichersten sein, dass ich meinen ganzen Kram mitschleppen kann. Zugfahren wäre aber eventuell eine gute Alternative. In meiner Gegend ist die Zuganbindung nur leider oftmals etwas schlecht.
    Mein größter Traum wäre jedoch eine Flugreise! Ich frage mich nur, wie das gehen soll, da ich liegen müsste und nicht mal im Transferrollstuhl sitzen könnte. Da konnte mir bisher noch keiner so richtig Auskunft geben.

    • Hi Carolin, da hast du Recht – im Auto kriegt man alles unter und muss sich auch an keinen Fahrplan halten 😉 Mhmm Liegen im Flugzeug ist schwierig, außer vllt. in der Business Class, aber die Preise natürlich auch gigantisch hoch :/ An dem Transferrollstuhl gibt es auch Gurte zum festbinden – glaube anders kommt man schlecht durch die engen Gänge?! Am besten du rufst mal bei einer Airline an und erkundigst dich, welche Möglichkeiten es für dich gibt. Ich drück dir die Daumen, dass das auch mal für dich klappt! Alles Liebe Kim

  7. Schöne und umfassende Zusammenstellung zum Reisen mit Rollstuhl. Eine Ergänzung zu Deiner Auswahl an Portalen und Anbietern, die ein schönes Portfolio an Möglichkeiten haben, die vielleicht interessant oder bei der Reiseplanung eine Hilfe sein könnten ist https://www.rollstuhl-urlaub.de/

    Weil wir immer wieder danach gefragt werden, wie das eigentlich so geht mit dem Fliegen im Rollstuhl haben wir eine Liste auf dem Blog https://www.zypresseunterwegs.de/2018/01/30/fliegen-im-rollstuhl/ zusammengestellt. Sie soll anderen Rollstuhlfahrern helfen, dazu beizutragen, dass alle nötigen Vorkehrungen für einen reibungslosen Flug getroffen werden. Bitte beachtet, diese Checkliste basiert allein auf unseren Erfahrungen, wir können nicht sicher sein, dass sie vollständig ist. Falls Ihr also weitere Tipps, Ergänzungen und sonstige Rückmeldungen habt…

    • Danke für die tolle Checkliste zum Fliegen – es gibt doch immer noch einiges mehr zu beachten 🙂 Die Seite Rollstuhl-Urlaub.de kenne ich tatsächlich noch nicht, gehe ich gleich mal durch stöbern. Liebste Grüße Kim

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