Zürich – meine TOP 5

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Willkommen in Zürich, der größten Stadt der Schweiz. Eine Großstadt, die dank ihrer freundlichen und entspannten Einwohner mit ganz viel Flair besticht. Eine Städtereise, die sich dank der fantastischen Lage am Wasser und dem phänomenalen Bergblick wirklich gar nicht so anfühlt. Herrlich frische Luft, sehr gutes Essen und viele Sonnenstunden darf man hier erwarten. Die Stadt mit der besonders hohen Lebensqualität hat allerdings auch ihren Preis, was ich nicht gänzlich unerwähnt lassen möchte. Zusammen mit Tokyo, Genf, Kopenhagen, NY & Co gehört Zürich mit zu der Spitze der teuersten Städte der Welt. Was euch jetzt aber nicht davon abhalten soll, sie zu besuchen, denn dafür werdet ihr echt fast überall mit hervorragender Qualität und besonders viel Herzlichkeit belohnt.

Good to know: die Wasserqualität in Zürich ist so gut, dass man aus fast jedem Brunnen, die zur Genüge in der Stadt verteilt sind, Trinkwasser to go abzapfen kann ♥

Zürich ist übrigens die Wahlheimat guter Freunde von uns, bei denen wir uns schon öfter im Gästezimmer breit machen durften. Wir haben aber auch schon den ein oder anderen Ort zum Übernachten gewählt und würden -unabhängig von den Herzmenschen, die dort wohnen- immer wieder einen Abstecher in die junge und moderne Metropole unternehmen, weil es einfach ganz zauberhafte Ecken in und um die Stadt herum gibt. Um mal einen kleinen Einblick zu gewähren hier meine TOP 5:

SCHLAFEN

…kann man besonders gut Im 25 hours Hotel Zürich West, in dessen Matratzen man hervorragend nächtigt! So ein bequemes Bett hatten wir wirklich schon lange nicht mehr. Die Farbe unseres Bades ist ganz sicher gewöhnungsbedürftig, quitschorangerote Fliesen würde ich sagen, aber von der Funktionalität für mich als Rollstuhlfahrerin einfach perfekt. Davon abgesehen mag ich es ja eh bunt – wir haben uns super wohl gefühlt. Eine schöne Bar & ein Restaurant sind auch direkt vor Ort, danach braucht man sich nur noch ins Bett rollen 😉
Bilder vom Hotel und Zimmer guckt ihr euch am besten direkt auf der Hotelseite an.

IM GARTEN

…keine 5min Fußweg vom Hotel entfernt findet ihr schon den zweiten Zürich-Tipp: Frau Gerolds Garten – ein riesiger innerstädtischer Nutzgarten mit kleinen Shops, in denen sich alles um Design, Fashion oder Pop-Up-Ausstellungen dreht. Es ist eine kunterbunte urbane Erlebnislandschaft, gebaut aus Containern. Dazu wird in allem was Erde halten kann -> Obst, Gemüse und Kräuter gepflanzt. Hier kann man sich einfach wohlfühlen und gut essen. Das saisonale Angebot passt sich immer der Jahreszeit an. Im Sommer beglückt euch die Gartenwirtschaft u.a. mit Crevetten-Tatar, Rüeblisalat und Wiediker Würstchen – im Winter wird euch im gemütlichen Holzpavillon mit verschiedenen Fondues eingeheizt.
Frau Gerolds Garten ist bestimmt kein Geheimtipp mehr, aber ein Ort, an dem es euch sicher gefallen wird – genug Platz gibt es auch.

SONNEN

…zum SONNENBaden geht man am besten Richtung Flussbad Oberer Letten. Mitten in der City trifft man hier bei heißen Temperaturen gefühlt die ganze Stadt an der Limmat. Entweder zum Baden oder für ein paar Drinks auf dem Sonnendeck Primitivo. Der perfekte Ort ganz nah am Wasser, um reichlich Vitamin D zu tanken, sich rumzufläzen und Leute zu beobachten, wie sie auf den riesen Gummireifen den Fluss entlang schippern. Mit einem Thunfisch-Burger vom Kiosk sitz ich hier am liebsten unter den bunten Schirmchen und tauche kurz ein in eine andere Welt fernab vom Großstadtdschungel.

 

AUSSICHT

…ein tolles Plätzchen zum Verweilen mitten in der Altstadt im Lindenhof Quartier – der Lindenhofplatz. Einst ein römisches Kastell, heute ein ziemlich grüner Aussichtspunkt, der auf eine bewegte Geschichte zurückblickt. Ein schöner Ort der Ruhe, der sich gut für ein kleines Päuschen auf der Parkbank eignet – der “kopfsteinpflasterlastige” Weg lohnt sich für den gigantischen Ausblick auf die kleinen Gässchen Zürichs und auf die Limmat allemal.

ESSEN

..schmeckt besonders gut im Wöschi. Das Restaurant liegt nicht in der Stadt, sondern etwas außerhalb direkt am Zürichsee und bietet deshalb natürlich auch einen prächtigen Seeblick. Sowohl von der Terrasse als auch von innen. Dank bodentiefer Fenster und weiteren Sitzplätzen im Obergeschoss kann man quasi von überall auf das Wasser schauen. Und dank Rampe und Fahrstuhl ist das Restaurant total barrierefrei und das Personal ist hier echt mega freundlich. In dem rustikalen, aber modernen Ambiente kann man sich sehr wohlfühlen. Hier gibt´s unter der Woche unkomplizierte und gute Mittagsgerichte, fast durchgehend eine Bistrokarte (Es lebe die Apéro-Kultur, in der Schweiz wird man das nicht oft genug sagen können) und abends noch ein paar mehr besondere Schmankerl.

Zürich hat einfach einen ganz besonderen Charme, der es uns sehr angetan hat. Ein schöner Mix aus Neu & Alt. In dieser Stadt mit der besonders hohen Lebensqualität kann man es auf jeden Fall aushalten. Die Schweizer waren extrem freundlich zu uns, ohne dass es aufgesetzt wirkte und jeder Ort, an dem wir waren, war mit besonders viel Liebe zum Detail eingerichtet. In der City kommt man auch mit Rollstuhl sehr gut von A nach B, der ÖPNV ist besonders gut aufgestellt und Tram & Bus auch barrierefrei zugänglich.
Ich hoffe mit dem kleinen Einblick konnte ich euch schon etwas Lust machen, es gibt natürlich noch unzählige erwähnenswerte Orte in Züri, aber auch ringsherum am Zürichsee, die einen Besuch wert sind. Wer mal Lust hat direkt am See zu übernachten der schaut am besten in meinem Beitrag zum “Glamping” vorbei und wenn jemand noch einen besonderen Tipp für unseren nächsten Besuch hat, dann freu ich mich über ein Kommentar.

7 KOMMENTARE

  1. ohh das sind ja tolle Tipps liebe Kim! mein letzter Besuch in Zürich ist nun schon was her, aber ich mochte die Stadt auch unglaiublich gerne – hat so einen ganz eigenen Charme 🙂

    deine Tipps werde ich mir für den nächsten Besuch auf jeden Fall merken!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  2. Zürich ist wirklich eine Reise wert. Ich war da im Frühling und hatte leider ex bizly Pech mitm Wetter. Vielleicht im Herbst nochmal. Dann muss ich den Wöschi unbedingt ausprobieren.

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