Nice to meet you, Madrid!

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Azotea Circulo Bellas Artes
Bevor bei uns der Herbst und Winter einzieht, wollten wir einfach nochmal ein bisschen Sonne tanken. Klar war, dass es für uns Richtung Süden gehen muss und schlussendlich haben wir 3 Mädels uns in den Flieger – mit dem Reiseziel MADRID – gesetzt.
Wenn wir zuhause sind, nimmt uns zum Teil die Arbeit ganz schön ein, dazu hat jeder noch seine Familie, Freunde und natürlich unsere Herzbuben, mit denen wir genauso gerne unsere Freizeit verbringen möchten. Je älter wir werden, desto seltener wird der klassische “Mädelsabend” – daher sammeln wir die nicht zustande gekommene Mädelsabende und funktionieren sie in einen Kurztrip um. Hat sich als äußerst amüsantes Vergnügen herausgestellt, darum machen wir das jetzt einfach öfter.
Der Flug von Frankfurt nach Madrid dauerte knapp 2 ½ h und verlief ohne besondere Vorkommnisse, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug. Unser Flugzeug in Frankfurt war leider nicht direkt an den Flughafen angedockt, sondern stand irgendwo mitten in der Prärie auf dem Rollfeld. Mit einem Bus wurden wir abgeholt und einmal quer über das ganze Flughafengelände gegurkt. Lutzi, Jana, Ines und ich hatten dafür einen Bus für uns alleine, während alle anderen Fluggäste in einen zweiten Bus gepfercht wurden. Am Flugzeug angekommen, sind wir in ein Fahrzeug mit Hebebühne umgestiegen (alles via Rampe und ohne Stufen), sodass wir direkt an der Flugzeugtür damit andocken konnten. Die Sanitäter haben mich sogar von der Lutzi auf den “OnBoard-Rolli” (oder wie auch immer das heißt) gesetzt und bis zum Flugzeugsitz gebracht. Auf dem Rückweg nach Frankfurt sind wir erneut auf dem Rollfeld gelandet und von dort bin ich abgeholt und samt “Onboard-Rolli” runter getragen worden. Ein paar Bilder findet ihr dazu hier, damit ihr es euch besser vorstellen könnt.

Vom Flughafen in Madrid kommt man auf 4 Wegen in die Stadt: mit dem Zug, der Metro, dem Bus oder mit dem Taxi. Da der Flughafen im Osten von Madrid liegt und unser Hotel ziemlich westlich, hätte es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ohne Umsteigen geklappt, deshalb haben wir uns für die bequemste Variante -> das Taxi entschieden. Es stand gleich ein großes Auto bereit, in dem wir problemlos Rollstuhl und Koffer verstauen konnten. Zudem gibt es genug Flughafenpersonal vor Ort, die bei Bedarf auch ein rollstuhlgerechtes Taxi für dich bestellen können. Eine Fahrt in die Stadt darf nicht mehr als 30-35€ kosten (Festpreis). Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln muss man mit knapp 5€ p.P. rechnen.
Unser schnuckeliger spanischer Opa war ein richtiger Glücksgriff- hier gab es während der Fahrt eine Stadtführung samt Erklärungen zu allen Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeikamen und einige Essensempfehlungen obendrauf.
Während unseres Aufenthaltes sind wir fast ausschließlich zu Fuß bzw. auf Rollen unterwegs gewesen. Irgendwie spreche ich auch immer vom ´Laufen´, während meine Freunde vom `Rollen oder Fahren` sprechen 🙂 Den Bus mit seinen elektrisch-ausklappbaren Rampen haben wir ebenfalls getestet.

Die Metro haben wir erst gar nicht ausprobiert, da man Madrids Innenstadt größtenteils zu Fuß erkunden kann. Auf den Straßen Madrids kann man sich sehr gut mit Rollstuhl vorwärts bewegen, fast überall gibt es abgesenkte Bordsteine. Hin und wieder kommt es zu etwas steileren Wegen, Kopfsteinpflaster gibt es zum Glück wenig, man findet es vereinzelt an manchen großen Plätzen.
Für Rollstuhlfahrer wäre es aber technisch möglich die Metro zu benutzen, an einigen Stationen gibt es auch Aufzüge – einen Plan dazu findest du hier: https://www.metromadrid.es/comun/documentos/Accesibilidad/AccesibilityandInclusionPlan2016-2020.pdf 
Madrid liegt etwas abseits von gängigen Reiserouten und wird vermutlich nicht ganz so häufig angesteuert wie Mallorca, die Costa Brava oder die Kanaren, dabei kann man hier Spanien pur erleben. Madrid, die Stadt der Lebenslust – was sich vor allem im Charakter der Bevölkerung widerspiegelt – bietet unzählige Tapas-Bars, ein unglaublich reges Nachtleben, ein großes Angebot an Kunst & Kultur, weitläufige Parks und eine beeindruckende Architektur. Hier trifft königliche Tradition auf bunte Moderne. Es hat uns einen riesen Spaß gemacht Spaniens Hauptstadt zu erkunden, die in etwa 3 Millionen Einwohner beheimatet. Wenn die Sonne untergeht, ist die ganze Stadt – könnte man zumindest meinen – auf den Beinen.

„In Madrid geht niemand ins Bett, bevor nicht die Nacht zum Tag gemacht wurde“

…schrieb Ernest Hemingway einst. Der kobaltblau leuchtende Himmel eröffnet die spanische Nacht und nicht nur an den unzähligen Plazas laufen die Menschen händchenhaltend spazieren, grüßen, plaudern und lachen. Sogar Montag nachts um 2 Uhr ist hier noch wahnsinnig viel los. Und am Plaza Mayor scheinen sich besonders viele Liebende zu treffen, die eng umschlungen auf der Wiese sitzen und der Musik der Straßenkünstler lauschen.

 

Unsere Unterkunft – Dear Hotel

Aber zunächst zu unserer Unterkunft, mit deren Wahl wir super zufrieden waren. Unser schnuckeliges Boutiquehotel “Dear Hotel Madrid” direkt auf der Gran Via (nähe Plaza Espana) ist nicht nur super zentral gelegen und schick eingerichtet, es hatte auch die bequemsten Hotelbetten, in denen wir seit Langem übernachtet haben. Man schläft hier himmlisch, trotz Hauptverkehrsstraße.
Das Restaurant Nice To Meet You Madrid im 14. Stock bietet ein Frühstücksbuffet gegen Aufpreis drinnen oder draußen an. Wirklich ein herrlicher Ausblick von hier oben. Nur zum Pool sind es 8 Stufen, in das letzte Stockwerk fährt der Aufzug nämlich leider nicht. Alle anderen Etagen sind problemlos zu erreichen. Das Hotel verfügt auch über ein rollstuhlgerechtes Zimmer mit barrierefreier Dusche und viel Platz. Wobei auch die normalen Zimmer sehr geräumig sind, nur die Badtüren könnten unter Umständen zu schmal sein. Wer mit fahrbarem Untersatz anreist, sollte diesen vorher unbedingt anmelden. Wir hatten in unserem Zimmer auch reichlich Platz, um uns mit 3 Koffern auszubreiten und einiges aufzuhängen. Auf dem Dach fehlen meiner Meinung nach ein paar Liegestühle, ansonsten gibt es an diesem Hotel gar nichts zu meckern. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit – wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.
Auch super praktisch, dass die größte Einkaufsstraße von Madrid zu unseren Füßen lag. So blieb es natürlich nicht aus, dass wir auf fast jedem Weg mal schnell in ein Geschäft reingehupst sind, um unsere Garderobe um mindestens ein modisches Accessoire zu erweitern 😀

 

Ab ins Grüne – Buen Retiro Park

Ein Rückzugsort und der schönste Park in Madrid, ist El Retiro. Der städtische Park ist auch unter den Madrilenen zum Schlendern & Entspannen sehr beliebt. Auf den Grünflächen wird Sport getrieben oder sich zum Picknick verabredet, auf dem künstlich angelegten See tuckern verliebte Pärchen mit Booten umher, es gibt einen wunderschönen Rosengarten, Platz zum Skateboarden und Spazieren, in den Cafés kann man sich ebenfalls ausruhen und für das Entertainment sorgen Straßenkünstler und -verkäufer.
Ein Park für Jedermann! Damals hat König Felipe IV. sein Sommerschloss in diesen Park errichten lassen und den bezaubernden Glaspalast, der heute als Ausstellungsraum dient. Er kann sogar mit Rollstuhl besichtigt werden (außer als wir da waren, da war der Zugang wegen eines Fotoshootings gesperrt :/) Wenn man den Park am westlichen Ende verlässt, findet man das Prado Museum. Aufgrund des hervorragenden Wetters und der langen Schlange am Eingang haben wir uns gegen einen Besuch und die vermutlich weltklasse europäische Kunst entschieden 🙁 

 

Hoch hinauf

Was man in Madrid noch besonders gut kann oder sollte, ist die Aussicht zu genießen. Die prunkvollen Häuser mit richtigen Statuen auf ihren Dächern bieten ein herrliches Panorama.
Jeder weiß, dass ich ohnehin ein absoluter Aussichts-Fanatiker bin und keine Dachterrasse von mir verschont bleibt – vorausgesetzt es gibt einen Aufzug, is klar 🙂 Wo immer es geht, fahre ich mit dem Lift in die obersten Stockwerke irgendwelcher Gebäude. Wer also gerne den Überblick hat, kommt in Madrid voll und ganz auf seine Kosten.
Am berühmten Plaza de Cibeles befindet sich der Palacio de Cibeles und offenbart Dir wunderbare Aussichten (Eintritt 2€). Wir waren einen Häuserblock weiter bei Azotea de Circulo Bella Artes . Diese Rooftopbar ist noch ein bisschen höher und bietet neben Drinks auch noch einiges an Kunst. Wobei mich das Bild direkt vor meiner Nase, welches das A-Loch einer Katze zeigt, weniger beeindruckt hat ;D Eintritt muss man hier 4€ löhnen. Die Treppen am Eingang des älteren Gebäudes überwindet man via Treppenlift, danach führt ein Aufzug nach ganz oben.

Als an einem Nachmittag fast die 30°C Marke geknackt wurde, haben wir uns für einen Pooltag auf dem Dach des Hotel Emparador entschieden. Da wir in unserem Hotel ja keine Sonnenliegen hatten und man mit dem Rollstuhl nicht bis ganz nach oben kommt, sind wir eben in das Hotel schräg gegenüber. Für nicht Hotel-Gäste wird hier ein ganz schön happiger Eintrittspreis von 30€ verlangt. Unsere bisher wohl teuerste Vitamin-D-Tageskur, aber davon lassen wir uns die Laune ja nicht verderben. Knackig braun waren wir am Ende dieses sehr schönen Tages am Pool, der herrliche Ausblick war im Preis mit inbegriffen 😉 Eine barrierefreie Toilette und Duschen gibt es auf dem Sonnendeck, zu dem etwas höher gelegenen Pool muss man auch hier 5 Stufen überwinden.

 

Ebenfalls eine sehr schöne Rooftopbar ist “The Roof” im ME Hotel direkt am Plaza Santa Ana. Die Aussicht hier ist zwar weniger spektakulär, aber die Bar punktet mit ihren weltklasse Drinks und der tanzbaren Musik direkt von den Plattentellern. Die tanzwütigen Herrschaften dort hatten einen unglaublichen Unterhaltungswert, sie sahen nur aus wie eine Selbsthilfegruppe ohne Taktgefühl auf Speed^^ Es scheint uns jedoch animiert zu haben, denn auf dem Heimweg kamen uns noch ein, zwei kleine Clubs in die Quere, in denen wir noch bis in die Morgenstunden getanzt haben – wohlgemerkt an einem Montag. Wobei die Wochentage in Madrid eine nebensächliche Rollen spielen – hier geht jede Nacht der Punk ab, wenn man das möchte. Im Urlaub tanzt es sich auch mit Lutzi ganz ausgelassen, so gut es eben geht. Jana ist zumindest der Meinung wir haben ne ganz flotte Nummer auf dem Parkett gedreht 😀 Die Videos dieses Abends können wir der Öffentlich leider nicht zur Verfügung stellen. Für feuchtfröhliche Tanzabende stehe ich aber immer gerne zur Verfügung. Wie die kleinen Tanzschuppen hießen, kann ich leider nicht sagen, da selten etwas vor der Tür stand. Man wird aber automatisch durch die laute Musik, die bis auf die Straßen dröhnt, ohnehin einfach angezogen.
In dem Viertel rund um den Plaza Santa Ana gab es einige Bars und Clubs – hier darf man sich ruhig mal überraschen lassen. Auf dem Plaza Santa Ana waren wir an einem Abend auch essen, das Restaurant “Naturbier” auf dessen Stühlen wir gelandet sind, kann man nur bedingt empfehlen. Ich gebe ungern eine schlechte Kritik, nur das Essen war einfach nicht der Kracher. Der Sangria war pappsüß, die Paella war zwar frisch (vermute ich mal bei einer Zubereitungszeit von 45min), aber etwas läpsch vom Geschmack und unsere Tintenfische leider etwas knatschig. Man konnte es wirklich essen, nochmal bräuchte ich es aber nicht. Unser Kellner war zwar super freundlich, konnte durch seine charmante Art leider auch das semi-gute Essen nicht wieder wett machen. Auf dem Plaza Santa Ana gibt es unzählige Restaurants, die in der Mitte des Platzes ihre Stühle und Tische aufgebaut haben – vielleicht einfach mal ein anderes ausprobieren. Die Atmosphäre hier ist wirklich schön.

 

Kulinarische Highlights & Tapas schlemmen

Wie es in Spanien so üblich ist, gibt es leckeres Essen und noch bessere Tapas. Der bekannteste Markt ist wohl der Mercado San Miguel. Aber ich muss gleich gestehen, dass mich der Top Tapas-Tipp für Madrid, den ich auf jedem Reiseblog oder -forum gefunden habe, nicht 100% überzeugt hat. Er ist dennoch ein Erlebnis und darum will ich ihn euch auch nicht vorenthalten. Zudem ist er auch rollstuhlgerecht. An einem Seiteneingang kommt man ohne Treppen hinein und im UG findet man eine auch rollstuhlgerechte Toilette (Kassenbon von den Ständen aufheben, dann ist die Benutzung kostenlos)

Der Mercado San Miguel ist recht touristisch, etwas überteuert aber voll mit wirklich leckeren Tapas! Es empfiehlt sich mit einem leckeren Wein oder Bier & ein paar Oliven-Spießen die Stimmung zu genießen und das Feinschmecker-Herz lieber in einer der unzähligen Tapas Bars in den Vierteln Malasána oder Chueca zu beglücken. Chueca war früher mal der Schandfleck der Stadt, doch in den letzten Jahren hat er sich zu einem der angesagtesten Vierteln gemausert. Es ist das Zentrum der homosexuellen Szene, die Hochburg der Lebensfreude und Toleranz. Das Ambiente ist sehr liberal, lebendig und bunt – es gibt viele trendige Läden, Bars und Restaurants.

 

100 Montaditos wurde uns von unserem Taxi-Fahrer empfohlen. Das ist eine Art Kette, die man in Madrid an jeder Ecke sieht. Montaditos sind quasi belegte Brötchen mit allem was man sich vorstellen kann. Wie der Name schon sagt, gibt es 100 verschiedene. Ein Bier bekommt man für einen Euro. Wir waren hier zu dritt frühstücken incl. Getränke und mehreren Brötchen für keine 13€. Zu den Montaditos gibt es Olivenöl und bei manchen eine handvoll Chips. Das Ambiente ist einfach und das Essen schmeckt gut – wir waren zufrieden.

 

La Pescaderia & Fishermans Club

In dem unkonventionellen Szeneviertel Malasana gibt es einige Bars und Restaurants. Wir waren auf dem Weg in eines, das wir zuvor schon auf Instagram ausgecheckt hatten. Da wir aber bei 20 Grad unbedingt draußen sitzen wollten, haben wir uns kurzerhand umentschieden und uns in der La Pescaderia niedergelassen.
Die schwarzen Plastikstühle, die draußen stehen waren nicht besonders einladend, umso überraschter waren wir von dem leckeren Essen und den guten Drinks. Wir hatten einen Lachs-Avocado-Mango-Salat, Gambas und eine moderne Variante des Kebabs. Anschließend noch Käse zum Wein. Alle Gerichte waren ausgesprochen lecker. Das Lokal ist vor allem innen besonders eingerichtet und hat einen süßen Innenhof. Abends gibt es hier laute Musik und eine große Toilette im EG gibt es auch (in einigen Bars findet man die in Madrid leider nur im UG).

 

Trattoria Malatesta

Wer nach unendlich vielen Tapas mal wieder Lust auf was anderes hat, dem empfehle ich diesen kleinen Italiener. Hier gibt es hausgemachte Pasta und sehr leckere Pizzen zu moderaten Preisen. Alle Speisen, die wir hatten, waren wirklich ausgezeichnet! Drinnen könnte es mit Rolli etwas eng werden – wer aber, wie wir, draußen sitzen möchte, kann in dem netten Gässchen auch gleich noch ein bisschen das Treiben drumherum beobachten.

 

Typische gastronomische Spezialitäten in Madrid, die wir leider verpasst haben: der Cocido madrileno = ein Eintopf aus Fleisch und Kichererbsen, gab es irgendwie nicht in den Restaurants, in denen wir essen waren. Außerdem unbedingt probieren wollten wir Churros, aber jedes Mal, wenn wir an einer Chocolaterie vorbei gelaufen sind, waren wir grad satt. Churros (oder Porras) ist frittierter Backteig, den man in die heiße Schokolade tunkt – aber mein Körper ist sicherlich nicht traurig, die Zuckerbombe nicht verdauen zu müssen 😀
Von Madrid kann man auch Tagesausflüge in benachbarte Städte machen. Zwischen Segovia und Toledo konnten wir uns zunächst nicht entscheiden. Unsere Wahl ist dann aber auf die Weltkulturerbestadt Toledo gefallen, weil wir vermuteten, dass man die einfach mal gesehen haben muss und wir wurden nicht enttäuscht. Von unserem Ausflug erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag.

Madrid, du warst unglaublich, vor allem war immer unglaublich viel los. Es gab unheimlich viel zu sehen und wir gehen mit wunderschönen Eindrücken nach Hause. Einen Besuch in Madrid solltet ihr auf jeden Fall einmal im Leben einplanen. Und selbst, wenn es nur ein verlängertes Wochenende ist. Eine solch großartige Architektur, wie ihr sie in der Hauptstadt Spaniens vorfindet, gibt es glaube ich selten auf der Welt. Mich wird es eines Tages vielleicht auch wieder in die Ecke verschlagen und dann möchte ich in das Prado-Museum, Churros essen und Segovia besuchen.

 


Noch mehr zauberhaften spanischen Flair findet ihr hier: Toledo! Nur einen Katzensprung von Madrid entfernt, also easy mit dem Mietwagen oder sogar Bus zu erreichen.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Kim,

    ich habe deinen Blog bei SWR3 entdeckt und bin ebenfalls muskelerkrankt.
    Im Mai 2018 war ich mit meinem Mann 1 Woche bei Freunden in Madrid unsere Freunde besuchen.
    Es ist wahrlich eine wunderschöne entspannte Hauptstadt. Die Barrierefreiheit kommt auch dort so langsam an, es muss trotz allem noch sehr viel getan werden. Jedoch die Hilfsbereitschaft der Madrilenen ist wirklich unschlagbar gut!

    Ich habe euch und auch anderen einen weiteren Tipp: Der Matadero Markt ist Sonntags von 11-17 Uhr als Freiluft -Fressmarkt bekannt und man kann dort sehr viele typische spanische Spezialitäten probieren und erstehen.
    Leider ist dort das neue Behinderten WC seit Monaten geschlossen, warum auch immer… nach Auskunft von meiner Freundin.

    Da es in Madrid kaum öffentliche Tolietten gibt, haben wir uns beholfen, indem wir einmal im Dear Hotel angefragt haben und im Kaufhaus El Corte Ingles oder in den Einkauszentren gibt es Behinderten WCs. Am Plaza Mayor ist auch eine Tourist-Info, dort kann man notfallmäßig das Angestellen WC benutzen, wenn es nicht anders geht.
    In den meisten Bars, Cafés, Restaurants oder Fastfood Tempeln in der Innenstadt, sind anhand der Altbauweise die WCs im UG oder OG und für Rollifahrer nicht erreichbar.

    Die Benutzung der Metro klappt ganz gut, man muss sich aber wirklich vorher genau den Metroplan anschauen, welche Station tatsächlich mit einem Aufzug versehen ist.
    Der Übergang in den Zug ist nicht eben, sondern ist wie eine kleine Stufe von der Höhe her.

    Meine Schiebehilfe für den Rolli hatte ich nicht mitgenommen, daher schied bei uns Toledo aus und wir waren in Segovia! Eine wunderschöne Stadt, die es aber mit den Steigungen/Gefälle bzw. dem Straßenbelag stellenweise in sich hatte….
    Doch es hat sich gelohnt diese altrömische Stadt anzuschauen!

    Ich werde jetzt erst mal einige deiner Reiseberichte durchstöbern.

    • Liebe Karin, vielen Dank für deine informative & freundliche lange Nachricht. Freut mich, dass du übers Radio auf wheeliewanderlust aufmerksam geworden bist. Kann mir gut vorstellen, dass Segovia auch richtig schön ist. Man kann „leider“ nie alles auf einmal machen 😉 Herzliche Grüße aus der Schweiz. Alles alles Liebe Kim & viel Spaß beim Lesen!

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