Ornamin – macht dein Leben leichter und den Esstisch bunter!

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Geschirr von Ornamin

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Starke Menschen dürfen ruhig Schwächen haben. Starke Menschen zeichnen sich meines Erachtens dadurch aus, dass sie Hilfe annehmen können, auch oder gerade weil das nicht immer leicht ist.

 

Des Öfteren werde ich im Alltag gefragt, ob ich Hilfe benötige. Ich finde das gar nicht schlimm, im Gegenteil. Manchmal erzählen mir Leute, dass sie unsicher sind Rollstuhlfahrer anzusprechen und Ihnen Hilfe anzubieten, da es anscheinend oft unerwünscht ist. Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Auch wenn ich zu 90 Prozent die angebotene Hilfe freundlich ablehne, freue ich mich dennoch darüber. Zum einen weil ich ´es´ in dem Moment einfach selber kann und zum anderen weil ich mich tierisch über aufmerksame Mitmenschen freue. Heute komme ich vielleicht an die Butter im Kühlregal, morgen wünsche ich mir, jemand würde mir den Joghurt aus dem obersten Regal reichen. Aber egal ob Supermarkt-Regal oder ähnliche Hindernisse und ganz gleich ob mit oder ohne Behinderung, wir kommen alle im Leben an Grenzen oder stehen vor Herausforderungen, die wir alleine nicht bewältigen können.

Als Rollstuhlfahrer treten so Barrieren in Form von Treppen, nicht funktionierenden Aufzügen, schweren Türen oder zugestellten und zugeparkten Wegen natürlich gehäuft auf. Sich immer wieder neue Lösungen zu suchen oder nach Hilfe zu fragen, die womöglich noch abgelehnt wird, ist nicht förderlich für das eigene Selbstbewusstsein. Darum ein herzliches Dankeschön an alle Mitmenschen, die mir im Alltag so freundlich und hilfsbereit begegnen. Verbunden mit der lieben Bitte auch nur zu helfen, wenn der Betroffene es tatsächlich wünscht. Dass man selbst oder der Rollstuhl unerwünscht angefasst wird, ist auch schon passiert, darauf kann ich gut verzichten. Der ein oder andere übereifrige Helfer hätte mich nicht erst einmal fast aus dem Rollstuhl befördert, darum wartet man besser auf klare Anweisung.

Leider gibt es keine Musteranleitung für den Umgang mit Rollstuhlfahrern, ich kann es nur so beschreiben, wie ich es empfinde.

An einer positiven Grundeinstellung zu sich und dem Thema kann man sicher immer arbeiten, die innere Einstellung wirkt dementsprechend nach außen.

In bin ehrlich, ich freue mich über jede Kleinigkeit, die ich alleine schaffe, aber die Anzahl der Dinge, die ich nicht mehr selbstständig machen kann, nimmt aufgrund des fortlaufenden Krankheitsverlaufs stetig zu. Je nach Tagesablauf und Körperzustand, brauche ich ungefähr 15 – 50 Mal am Tag Hilfe! Das fängt beim Aufstehen, Duschen & Anziehen an, geht beim Bus- und Bahn fahren, Ein- oder Aussteigen ins Auto, Einkaufen oder bei fast allen Tätigkeiten im Haushalt weiter und endet mit dem Zu-Bett-gehen.
Es hängt von zu vielen verschiedenen Faktoren und Umständen ab. Natürlich gefallen mir die Tage am besten, an denen ich die wenigste Hilfe benötige. Man versucht die Zahl also so niedrig wie möglich zu halten, damit man sich wenigstens nicht den ganzen lieben langen Tag hilflos fühlt.

Ohne die kleinen und großen Hilfsmittel und ohne die Hilfe meines Mannes wäre ich aufgeschmissen oder schon mal beinahe in der Dusche verschrumpelt – egal ob verstellbarer Lattenrost, Greifzange, mein elektronisch betriebener Rollstuhl, mein Handgas im Auto oder der Badewannenlift. Alles Gegenstände, die mir helfen ein Stück Selbständigkeit zu bewahren. Sicher hab ich die Hälfte vergessen, aber darum soll es gar nicht gehen.

Gerne möchte ich euch hier ein paar kleinere Hilfsmittel vorstellen, die dir rund um das Thema Kochen & Essen eine Hilfe sein können. Die Firma Ornamin hat sich jede Menge Tricks überlegt, wie man Menschen mit individuellen Bedürfnissen den Alltag erleichtern kann. Das können Senioren sein, Menschen mit Muskelschwund oder nach einem Schlaganfall. Also egal welches Handicap, das bruchstabile Geschirr ist für Zuhause, den Garten, Camping oder unterwegs genau das Richtige. Das Geschirr von Ornamin hat nämlich einige Tricks auf Lager. Dank des intelligenten Designs lässt es sich einfacher löffeln, bequemer trinken, länger warm halten, besser schmieren, stabiler stehen und sicherer halten.

Das Ess- bzw. Schneidebrettchen von Ornamin verfügt über einen Antirutschring, der für einen sicheren Stand sorgt und dank dem erhöhten Rand verhindert, dass Brot oder Gemüse zur Seite runter fällt. Das Brettchen lässt sich durch Zubereitungshilfen erweitern, sodass man sogar mit nur einer Hand Bsp. Gemüse schälen kann.

Geschirr mit Trick

Da wir super gerne Tee und Kaffee trinken, finden die Becher zurzeit die meiste Anwendung bei uns. Aus dem bruchsicheren Kaffeepott trinke ich jetzt meine Heißgetränke und Lorenz nimmt seinen Kaffee am liebsten to-go. Mit dem nachhaltigen Mehrwegbecher bleibt der Kaffee heiß, es geht nichts verschütt und man tut der Umwelt eine großen gefallen. Aus Einweg-plastikbechern trinken wir schon lange nicht mehr, jetzt gibt es endlich wieder Kaffee für unterwegs. Der Becher passt praktischerweise in viele handelsübliche Becherhalter und ist auch spülmaschinenfest.

Auch für unsere Camping- & Outdoor Fans hat sich Ornamin besonders leichtes, bruchstabiles und platzsparendes Geschirr einfallen lassen, was sogar im Dunkeln wie Glühwürmchen leuchtet. Den stylischen Thermobecher hab ich auch schon getestet, im Dunkeln kann man nur so schlecht Bilder davon machen.

Pflegegeschirr

Die Firma Ornamin bietet natürlich ein riesengroßes Sortiment für verschiedene Anforderungen, am besten ihr stöbert direkt dort mal. Vielleicht findet ihr auch noch etwas, was euch das Leben leichter oder den Esstisch bunter macht. Auf Ornamin aufmerksam geworden bin ich, nachdem sie mich in der Vergangenheit zum Held des Monats gekürt haben. Das Kompliment wollte ich mit diesem Beitrag gerne zurück geben. Schön, dass ihr Menschen mit individuellen Bedürfnissen mit eurem Geschirr helfen wollt. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben – und wie oft bekommt man tatsächlich noch „Alle an einen Tisch“.

5 KOMMENTARE

  1. Hallo liebe Kim,
    immer, wenn ich bei Dir lese, bin ich wieder von vorne begeistert. Von Deiner Einstellung, Deinem Mut, Deinem Umgang mit dem für andere schweren Thema – ach, einfach von allem.
    Man weiß oft gar nicht, welche Einschränkungen mit Handicap – egal welchem – die Menschen oft haben. Und Du erzählst eben drüber. Ich finde es übrigens klasse, dass es dann doch Firmen gibt, die solche Helferlein anbieten. Und wenn es eben bruchsichere und große Tassen oder Anti-Rutsch-Brettchen sind. Oft denke man da ja nicht gleich dran. Ich muss mich jetzt da mal umschauen, denn für unsere Oma mit ihren 87 Jahren wäre das bestimmt auch was.
    Herzliche Grüße an Dich
    Sandra

  2. Danke für die ehrlichen Worte! Ich habe natürlich absolut keine Ahnung davon, wie es ist, an einen Rollstuhl gefesselt zu sein. Allerdings weiß ich nur zu gut wie es ist, einen Kinderwagen vor mir herum zu schieben. Und auch hier ist die Hilfsbereitschaft von den Mitmenschen einfach nicht vorhanden, wenn es darum geht, Türen auf zu halten, einen zu steilen aufstieg zu überwinden oder einfach nur durch die gegend zu spazieren ohne dass einem tausend Personen vor den Wagen springen. Dasselbe mache ich zur Zeit auch als schwangere durch. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn einem Menschen einfach in den Bauch rein rennen. Aber da sieht man einfach, wie alle mit Scheuklappen vor den Augen durch die Welt rennen.
    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

  3. Ich bin gerade beigeistert! Von deinem Blog. Von den Produkten (was es nicht alles gibt?) und auch ganz generell! Ich freue mich schon auf die weiteren Beiträge von dir. Nur weiter so!

    Gruß und Kuss,
    PiusLucius

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